Aktuelles

Zukunftswerkstatt Suchthilfe NRW – die Zweite

"Wenn Befürchtungen wahr werden" – dies könnte das Motto sein für einen zweiten Blick auf die Zukunftswerkstatt Suchthilfe NRW, die am 25.06.2014 in Mühlheim/Ruhr stattgefunden hat (siehe "Zukunftswerkstatt Suchthilfe NRW - Was wollen Sie tun Frau Ministerin?" vom 31.05.2014). Die - durchaus subjektive - Nachbetrachtung eines unserer Mitglieder konzentriert sich auf die Rede der Ministerin, von der wir einen wesentlichen Beitrag zur suchtpolitischen Fundierung der Sucht- und Drogenhilfe in NRW erwarten durften.

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Alternativer Drogen- und Suchtbericht erschienen

In gemeinsamer Herausgeberschaft haben akzept e.V. Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik, Deutsche AIDS-Hilfe e.V. und JES Bundesverband e.V. einen Alternativen Drogen- und Suchtbericht vorgelegt. Die Herausgeber schreiben dazu: „Die Vielzahl der Beiträge in diesem Alternativen Drogen- und Suchtbericht macht deutlich, dass viele der Kernforderungen der Fachverbände, Drogenhilfeträger und Expertinnen und Experten nach Verbesserung und Zielgenauigkeit der Drogenpolitik nicht nur nicht erfüllt, sondern sogar von der Tagesordnung der Drogenpolitik verschwunden sind. Uns erscheint es, als würde die Lücke zwischen dem Wissen über das, was drogenpolitisch wirkt und dem, was tatsächlich umgesetzt worden ist, immer größer. Wissenschaftliche Erkenntnisse gehen – wenn überhaupt – nur zögerlich in eine Anpassung der Drogenpolitik ein. Gleichzeitig werden weiterhin Unsummen für eine in weiten Teilen unwirksame, für die Betroffenen aber teils existenzbedrohende Strafverfolgung ausgegeben, während bei legalen Drogen bzw. Suchtmitteln kaum am Status quo gekratzt wird.“ Der Bericht enthält von einem breiten Spektrum von Autoren, Informationen und Bewertungen zu einer Vielzahl von Themen.

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Zurückstellung der Strafe bei Abhängigkeitserkrankungen – Beschluss der Justizministerkonferenz

In ihrer Konferenz am 25. und 26. Juni 2014 haben die Justizminister/innen einen, für drogenabhängige Menschen in den JVAen und für die Praxis der Drogenhilfe erfreulichen Beschluss gefasst: Die Justizministern fordern, das die bestehende Rechtslage, die eine Zurückstellung der Strafvollstreckung gemäß § 35 BtMG weitgehend ausschließt, wenn die Verbüßung weiterer nicht zurückstellungsfähiger Strafen ansteht, verändert werden soll.

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Palette e.V. wird 25 Jahre

Mit einer Fachtagung zum Thema "Ohne Legalisierung geht es nicht" feiert der Verein Palette in Hamburg einen 25. Geburtstag. Die Wahl des Themas ist nicht zufällig, hat die Palette doch immer schon die Beförderung der drogenpolitischen Debatte mit eigenen Positionierungen als wichtige Aufgabe gesehen. Wir gratulieren zum Geburtstag!

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Europäischer Drogenbericht 2014 veröffentlicht

Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) hat ihren Bericht 2014 veröffentlicht. Der Bericht gibt u.a. einen Überblick über das Angebot, die Nachfrage, die Behandlung und die Politik im Zusammenhang mit den Thema Drogen in den Ländern der Europäischen Union. Gezeichnet wird dabei ein komplexes Bild der Konsumenten_innen, das von einer relativ kleinen Zahl hochgradig problematischer drogenabhängiger Menschen bis hin zu einer großen Zahl von Konsumenten_innen im Freizeitzeitmilieu und mit experimentellen Konsumgewohnheiten reicht. Stimulanzien, synthetische Drogen, Cannabis und Arzneimittel spielen dabei eine immer größere Rolle, während Heroin in der Europäischen Drogenproblematik an Bedeutung verliert. Der Bericht liefert Hinweise auf Anforderungen und Herausforderungen an Prävention und Hilfen.

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